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| Clans |
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| Anzahl der Spieler: | 2-4 | |
| Alter: | ab 10 Jahren | |
| Spieldauer: | ca. 30 Min. | |
| Autor: | Leo Colovini | |
| Verlag: | Winning Moves |
Spielidee:
Auf der Suche nach Geborgenheit ziehen 5 einzelne Clans durch die Ursprünglichen
Landschaften der Vorzeit. Immer öfter bauen sie ihre Hütten mit anderen
zusammen. So entstehen die ersten Dörfer. Doch der friedliche Schein trügt und
rasch entwickelt sich ein ungewöhnlicher taktischer Wettkampf, bei dem jeder
Spieler versucht, seinen Clan zum mächtigsten zu machen.
Persönliche Bewertung:
Ziel des Spieles ist es, Hütten verschiedener Farben auf dem Spielplan so
geschickt in Nachbarfelder zu verrücken, dass man schließlich isolierte Dörfer
bildet, durch die man selbst möglichst viele Punkte erhält. Die Regeln sind
recht einfach zu verstehen. Am Anfang steht auf jedem Landschaftsfeld des
Spielplans eine Hütte. Es gibt fünf verschiedene Landschaften sowie fünf
verschiedene Spielfarben. Jeder Mitspieler bekommt seine eigene Farbe geheim
mitgeteilt, so dass zumindest am Anfang nicht bekannt ist, wer welche Farbe ist.
Der Spielverlauf ist in so genannte Epochen unterteilt, in denen jeweils eine
Landschaft zur Gründung eines Dorfes günstig ist, und eine Landschaft ungünstig.
Ein Dorf entsteht, wenn man durch das Verschieben einer Hütte in ein Nachbarfeld
erreicht, dass um ein Feld mit einer oder mehreren Hütten nur noch Felder ohne
Hütten sind. So entstehen also im Laufe des Spieles immer mehr Ansammlungen von
Hütten, und immer mehr Felder sind frei. Man kann Dörfer Gründen, unabhängig
davon, ob die eigene Farbe beteilig ist, oder auch nicht. Sobald ein Dorf
entstanden ist, bekommen die beteiligten Hütten dafür Punkte. Dabei zählt nur
die Gesamtzahl der Hütten, und nicht, welche Farbe die meisten Hütten in einem
Dorf hat. Nur wenn alle 5 Clans in einem Dorf vertreten sind, kommt es zu einem
Streit, und alle Farben, die nur eine Hütte im Dorf haben, werden aus dem Dorf
ausgeschlossen, d.h. sie bekommen keine Punkte. Mit Fortschreiten der Epochen
heißt es dann irgendwann einmal Farbe bekennen, wenn die anderen nicht sowieso
schon längst erraten haben, welche Farbe man ist... Am Anfang des Spiels geht es
eigentlich nur darum, wahllos Hütten zu verschieben. Erst wenn sich mal einige
kleine Ansammlungen ergeben haben, kommt die Taktik ins Spiel. Dann heißt es,
die Hütten so geschickt weiter zu verschieben, dass man selbst viele Punkte
bekommt, ohne zu deutlich zu zeigen, welche Farbe man spielt. Zu frühes Farbe
bekennen führt bekanntlich nur dazu, dass alle anderen Mitspieler diese Farbe
behindern. Das Spiel eignet sich besonders für das "schnelle Spiel
zwischendurch", da es wirklich nicht lange dauert. Trotzdem ist es recht
unterhaltsam, vor allem für Taktiker. Clans erhält von mir:
4 von 5 Caro-Punkte

Amaya, Stefan und ich beim Clans spielen. Hinten links ist gerade das erste Dorf entstanden.