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Ohne Furcht und Adel

   
   
Anzahl der Spieler: 2-7
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: ca. 60 Min.
Autor: Bruno Faidutti
Verlag: Hans im Glück

Spielidee:
Ohne Furcht aber mit viel Adel stürzen sich 8 suspekte Gestalten in den Wettstreit um die wertvollsten Bauwerke. Eine ordentliche Portion Gerissenheit ist gefragt, denn in jeder Runde schlüpfen die Spieler in neue Rollen. Ein hinterhältiges Pokerface ist auch nicht von Nachteil, will man als goldgieriger Dieb oder als scheinheiliger Prediger möglichst gut in die eigene Tasche wirtschaften, um mit den wertvollsten Bauwerken das meiste Gold zu scheffeln.
Ohne Furcht und Adel - ein charaktervolles Kartenspiel für 2-7 Städtebauer.

Persönliche Bewertung:
Diese Kartenspiel macht vor allem in der großen Runde viel Spaß, d.h. mit mindestens 5 Spielern, am besten 6 oder 7. Wobei 6 Spieler eigentlich die ideale Anzahl ist, da so die möglichen Charaktere bei der Auswahl ein bisschen geheimer bleiben. Das Problem des Spieles ist damit aber auch die Anzahl der Spieler, denn nur selten bekommt man so viele spielfreudige Leute zusammen. In dem Spiel spielt Taktik eine Rolle, aber auch ein wenig Glück. Ziel ist es, Bauwerkkarten zu bekommen, die möglichst wertvoll sind. Dazu schlüpft man jede Runde in eine neue der 8 möglichen Rollen. Jede Rolle hat dabei eine andere Funktion. Das Spiel ist etwas komplizierter zu verstehen, vor allem, da man für das richtige taktische Spielen die Funktionen der einzelnen Rollen von Anfang an im Kopf haben muss. Da kann man schon mal vergessen, dass man als Meuchler nicht den Dieb meucheln muss, da dieser einen sowieso nicht beklauen kann... Macht man das übrigens trotzdem, ärgert sich der Dieb ganz schön, da er völlig sinnlos außer Gefecht gesetzt wurde. Ist alles schon vorgekommen... Das Spiel erhält von mir:

3 von 5 Caro-Punkte